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| Der westliche Einfluss auf Balis Künstler |
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Eine kleine Geschichte über den westlichen Einfluss auf die Maltechniken der Balinesischen Künstler.
Gemälde von Bali und deren Maltechniken haben in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten eine bemerkenswerte Entwicklung erlebt.
Die Möglichkeiten der traditionellen und mythologischen Vorstellungen darzustellen unterzogen sich einer Reihe von Einflüssen, einschließlich tiefer Wechselbeziehungen mit westlichen Malern, die nach Bali kamen und schlussendlich in Bali blieben und dort lebten.
Durch diese künstlerischen Einflüsse die man auf der Insel vorfindet wurden die einzigartigen Persönlichkeiten durch neue Nuancen und Stile von Gemälden hinzugefügt, die deutliche Balinesische Züge trägt.
Anstelle von religiösen oder mythischen Zeichen der Wayang, wie sie die zeitgenössischen Gemälde von damals vorzeigten, werden nun Alltagssituationen der Balinesen, oder sogar Touristen abgebildet. Die Schattierungen von grau, der von Kohle und Erdfarben dominieren traditionellen Gemälde sind nun durch lebendige farbenfrohe Farben ergänzt worden, wie zum Beispiel die Abbildungen von Jalak Bali (Balistar) oder Gunung Agung (Vulkan) in der Morgensonne. Der Raja (Rajas, die Könige von Bali) von Ubud war bekannt für seine Vorliebe für Kunst und Gemälde, und seine Offenheit gegenüber Ausländern.
Ubud wurde so das Zentrum der Kunst, mit Genugtuung in seinem Herzen renommierten Künstlern wie Bonnet, Spies, Blanco, Snel, et., Von denen viele kamen und Bali nie verlassen konnten. Das heutige Ubud ist nur leicht anders. Sie sollten nicht überrascht sein wenn sie über einen ausländischen Schriftsteller stolpern sollten, der monatelang bei einer Gastfamilie gelebt und dabei tagelang auf eine Reisterasse blickte, das in seinem nächsten Buch auftaucht. Gemäldemuseen wie das Puri Museum Lukisan, das Neka Museum, und das Rudana Museum haben in ihren ständigen Sammlungen einige der jemals besten Gemälde, die von Balinesen oder Ausländern gemalt wurden ausgestellt, die ihre körperliche und künstlerische Heimat in Bali gefunden hatten.
Die Geschichte der Balinesischen Malerei
Das Synonym für die traditionelle Form der balinesischen Malerei, ist das Dorf Kamasan, in der Nähe von Klungkung. Bis zum Beginn dieses Jahrhunderts, und im Dienst der Könige von Gelgel und Klungkung, war es nur natürlich, dass die Maler und Illustratoren, genannt "Sangging", sich in diesem Bereich ansiedelten bzw. angesiedelt wurden. Da war es nicht ungewöhnlich das sich die herrschenden Familien aus anderen Teilen von Bali die Dienste der "Sangging" zu nutzten machten um ihre eigenen Paläste oder Tempel mit deren Gemälden zu schmücken. Der Malstil "Kamasan" fand so schnell Verbreitung in ganz Bali. Bis zum Beginn dieses Jahrhunderts, war die dominierende Form der Malerei die Darstellung der Hindu-Epen, auf "Langse" - auf großen Bildern als Erzählungen gemalt. Entweder auf breiten, rechteckigen oder auf "Ider-Ider", die viel schmaler - ca. 30cm breit aber dafür mehrere Meter lang waren. Langse wurden bevorzugt in Tempeln als Wandteppiche, oder als Vorhänge in den Palästen platziert. Ider-Ider hingen wurden rund um die Dächer von Tempeln und Schreinen, und dekorativ in den Royal Courts bei festlichen Anlässen aufgehängt. Die Künstler malten auch auf Holzbretter, die sich zwischen den Sparren als Deckenbemalung befanden. Abgesehen von den großen repräsentativen Gemälden, wurden die "Sangging" auch als Dekorationen auf Kürbissen, Altäre aus Holz, Bambus Schiffe, Kopfbretter für fürstlichen Bettkammern und insbesondere zur Veranschaulichungen von astrologischen Wandteppichen auf Rinde oder Stoff erwartet. Der Stil für den die Künstler der Kamasan berühmt sind ist auf der Grundlage der Ost-Javanischen "Wayang" Kunst zurückzuführen. Portraits wurden im Wesentlichen nach strengen Regeln und Leitlinien in zwei-dimensionalen, ikonographischen Darstellungen dargestellt. Beispielsweise wurde eine Person, nach dessen Charakter und Status in jeweils verschieden gehaltenen Farben portraitiert. Sogar die Richtung in der er hinschaut wurde durch strenge Regeln reglementiert. Adlige wurden immer in detaillierten Gesichtszügen während andere wie das gemeine Volk und nichtadlige mit groben Chakterzügen (mit grossen prallen Augen und Zähnen) dargestellt werden. Im Kamasan können sie noch heute Menschen finden, die sich dem traditionellen "Wayang"-Stil widmen. Einer der bekanntesten Künstler ist Kamasan I Nyoman Mandra, der, abgesehen von seinen eigenen Gemälden und Restaurierungen, eine eigene Schule gründete, indem er versucht die alte Wayang Tradition am Leben zu erhalten.
Es war nicht nur bis in den frühen 19.Jahrhundert, das der westliche Einfluss auf Bali nahm.
Die Verwendung von asiatischen Symbolen in den arbeiten, wie sie auch viele andere benutzen wie zbsp: Paul Gauguin, Toulouse Lautrec und Camille Pissaro, stellten einen neuen Trend für asiatisch beeinflusste Kunst. Europäischen Maler begannen nach Bali zu wechseln. Ubuds Ruhm für Kunst kann um die Ankunft der deutschen Maler Walter Spies, und der niederländische Maler Rudolf Bonnet zurück verfolgt werden. Gemeinsam mit dem indonesischen Künstler GEDE Agung Sukawati, gründeten und förderten sie die Pitamaha-Gruppe, die die balinesischen Künstler mehr zu Ausdrucksstarken und weniger Traditionsgebundenen arbeiten aufrufen. Abgesehen von der Kamasan school of painting, existiert nun eine breite Palette von verschiedenen Mal-Stilen.
Einige Merkmale werden kurz aufgelistet.
Bali Ubud Mal-Stil
Beeinflusst durch die Nutzung der westlichen Sichtweise und Alltagssituationen, ist der Ubud Stil eine der expressionistischen aller Schulen der Balinesen.
Trotz allem beinhaltet die Ubud Kunst noch immer viele traditionelle Eigenschaften, einschließlich der Liebe zum Detail und sehr stilisierte Gemälde, welche zu den besser bekannten gehören.
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